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Alles, was du vor und während des Handels auf dem Schirm haben willst: wie viel Risiko der Markt heute eingeht, welche Termine anstehen, was gemeldet wird und wo sich das Geld bewegt. Mit „Ausklinken“ läuft die Seite in einem eigenen Fenster auf deinem zweiten Bildschirm.
Keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung. Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust führen. Risikohinweis
Kurse und Nachrichten von TradingView
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Nachrichten
Heatmap
Stimmung: Fear & Greed und Put/Call-Ratio
Zwei Barometer, nach denen oft gefragt wird. Hier stehen sie nicht als Zahl, sondern als Link: Den Fear & Greed Index rechnet CNN, die Put/Call-Ratio veröffentlicht die Optionsbörse Cboe – beides gibt es nicht als Widget, und dort steht immer der aktuelle Wert.
Fear & Greed Index (CNN)
Ein Wert von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier), gerechnet aus sieben Größen: Abstand des S&P 500 zu seinem 125-Tage-Durchschnitt, neue 52-Wochen-Hochs gegen Tiefs, Breite des Marktes, Put/Call-Ratio, Nachfrage nach Ramschanleihen, VIX und Nachfrage nach sicheren Häfen.
So liest du ihn: Extreme sind Kontext, kein Signal. Bei extremer Gier ist viel Optimismus eingepreist – Rücksetzer im breiten Markt treffen dann härter. Für Small-Cap-Momentum sagt er wenig: Er misst den S&P 500, nicht die Tagesgewinner. Es gibt Tage mit extremer Angst im Index, an denen einzelne Small Caps hundert Prozent laufen.
Put/Call-Ratio (Cboe)
Wie viele Puts – Absicherung oder Wetten auf fallende Kurse – im Verhältnis zu Calls gehandelt wurden. Für die Stimmung zählt die Ratio der Einzelaktien (Equity): meist zwischen 0,5 und 0,8. Deutlich darüber heißt viel Absicherung, also Angst; deutlich darunter Sorglosigkeit.
Die Falle: Die Index-Ratio liegt fast immer höher, weil große Anleger ihre Depots mit Index-Puts absichern – das ist Versicherung, keine Panik. Und es sind Tageszahlen: Kontext für den Tag, kein Signal für den Einstieg.
So nutzt du die Seite vor dem Handel
1. Kalender zuerst
Steht heute um 14:30 Uhr eine Zahl aus den USA an oder abends die Fed? Dann weißt du, wann du flach sein willst. Die meisten unnötigen Verluste am Tag entstehen in den fünf Minuten nach einem Termin, den man übersehen hat.
2. Das Laufband: Wie viel Risiko geht der Markt ein?
VIX steigt, Anleihen fallen (die Zinsen steigen also), Dollar steigt – das ist ein Tag, an dem Geld vorsichtig ist. Dann laufen Small Caps schlechter, auch wenn einzelne Titel springen. Läuft alles andersherum, ist Rückenwind. Das ist Kontext für deine Positionsgröße, kein Einstiegssignal.
3. Übersicht und Heatmap: Wohin fließt das Geld?
Läuft alles gleichmäßig, war es ein Indextag. Ist ein Sektor grün und der Rest rot, rotiert Geld gezielt dorthin – das ist die eigentliche Information. Wer gegen diesen Strom handelt, braucht einen sehr guten Grund.
4. Nachrichten erklären, sie sagen nichts voraus
Eine Meldung erklärt, warum sich etwas bewegt hat. Ob die Bewegung weitergeht, entscheidet dein Setup – nicht die Schlagzeile. Wer auf Nachrichten kauft, kauft meistens dort, wo die Ersten schon verkaufen.
Häufige Fragen
Was zeigt mir der VIX?
Wie viel Schwankung der Optionsmarkt für den S&P 500 in den nächsten 30 Tagen einpreist. Grob: unter 15 ruhig, über 25 nervös, über 30 Angst. Für Daytrader ist er ein Hinweis auf die Tagesspanne – bei hohem VIX laufen Ausbrüche weiter, aber auch die Stops werden schneller geholt. Ein Signal zum Kaufen oder Verkaufen ist er nicht.
Warum steht da SPY statt S&P 500?
Weil die echten Indexstände und die Börsen-Futures eine Datenlizenz der Börse brauchen, die das eingebettete Widget nicht hat. SPY, QQQ und IWM sind börsengehandelte Fonds auf die Indizes – sie laufen im Gleichschritt, notieren aber auf einem anderen Niveau (SPY bei rund einem Zehntel des S&P 500). Deshalb steht das Kürzel immer im Namen: Eine richtige Bewegung unter einem falschen Namen wäre schlimmer als ein ehrlicher Ersatz.
Warum stehen bei den Anleihen Kurse statt Zinsen?
Weil sich die Zinsreihen im eingebetteten Widget nicht anzeigen lassen. Gezeigt wird deshalb der Kurs der Anleihe selbst. Kurs und Zins laufen gegenläufig: Fällt der Kurs der zehnjährigen US-Anleihe, steigt ihr Zins – und steigende Zinsen sind Gegenwind für Wachstumswerte und Small Caps.
Welche Termine im Wirtschaftskalender sind für Daytrader wichtig?
Die mit hoher Wichtigkeit aus den USA: Inflationsdaten (CPI, PCE), Arbeitsmarkt (Non-Farm Payrolls, meist am ersten Freitag im Monat) und der Zinsentscheid der Fed. Die Zahlen kommen um 14:30 Uhr deutscher Zeit, die Fed um 20:00 Uhr. Rund um diese Minuten springen die Kurse – wer dann eine Position mit engem Stop hält, spielt Lotto.
Was ist der Fear & Greed Index?
Ein Stimmungsbarometer von CNN von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier), gerechnet aus sieben Größen – darunter der Abstand des S&P 500 zu seinem 125-Tage-Durchschnitt, neue Hochs gegen neue Tiefs, die Put/Call-Ratio und der VIX. Extreme sind Kontext, kein Signal: Bei extremer Gier ist viel Optimismus eingepreist, Rücksetzer treffen dann härter. Für Small Caps sagt er wenig – er misst den S&P 500. Den aktuellen Wert zeigt CNN; wir verlinken dorthin, statt ihn zu kopieren.
Was sagt die Put/Call-Ratio?
Wie viele Puts (Absicherung, Wetten auf fallende Kurse) im Verhältnis zu Calls an der Optionsbörse Cboe gehandelt wurden. Für die Stimmung zählt die Ratio der Einzelaktien: Sie liegt meist zwischen 0,5 und 0,8 – deutlich darüber heißt viel Absicherung, also Angst, deutlich darunter Sorglosigkeit. Die Index-Ratio liegt fast immer höher, weil große Anleger ihre Depots mit Index-Puts absichern. Cboe veröffentlicht die Zahlen als Tagesstatistik – Kontext für den Tag, kein Einstiegssignal.
Sind die Kurse hier in Echtzeit?
Das hängt an der Börse. Für einen Teil der Märkte liefert TradingView Echtzeitkurse, für andere verzögerte – das Widget weist es selbst aus. Für den Überblick ist das unerheblich. Für die Ausführung eines Trades zählt ausschließlich der Kurs in deiner Handelsplattform.
Kann ich die Seite auf einem zweiten Bildschirm laufen lassen?
Ja – dafür ist sie gebaut. „Ausklinken“ öffnet sie in einem eigenen Fenster ohne Kopf- und Fußzeile. Das Fenster ziehst du auf den zweiten Bildschirm; die Widgets aktualisieren sich selbst.
Keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung. Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust führen.